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Wir vom Handballverein Grasberg wünschen allen ein erfolgreiches, gesundheitlich gutes, abenteuerliches und tolles Jahr 2019. Genau deshalb haben wir wieder das erste Wochenende im neuen Jahr genutzt, um fit zu werden, sich auf die Rückrunde vorzubereiten und gemeinsam 2019 einzuleiten.

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Am Freitag, den 04.01.2019 ging es für die Damen I als auch Damen II sowie die 1. Herren und ein paar A-Jugendliche um 17:00h in der Grasberger Halle los. Dieses Mal hat das Wetter unseren externen Trainern von der HTS Matthias sowie Dennis und MannschaftskameradenInnen keinen Strich durch die Rechnung gemacht und so konnten wir pünktlich mit der Begrüßung beginnen.

Für den ersten Tag ging es darum unsere unersättlichen Torleute auf Trapp zu bringen als auch die Spielerinnen sowie Spieler an die sportliche Belastung zu gewöhnen. Es gab zwei längere Torwarteinheiten. Alle anderen wurden erst einmal an den Ball gewöhnt, sodass die Qualität für das Angriffsspiel stimmen kann. Zum Ende des Trainings wurde ein kleines Turnier ausgetragen. Der Freitag wurde mit präventivem Ausdehnen bzw. Ausrollen um 22:15h beendet. Einige hatten danach solch einen Hunger, dass Sie noch schnell sich eine Pizza oder einen Döner besorgten. Die erste Einheit war aber wieder geschafft und alle konnten sich mehr oder weniger entspannt ins Bett legen. Am Ende lagen die Herren und A-Jugendlichen knapp vor den Damen mit den Strafübungen.

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Am Tag darauf waren auch einige A-Jugendliche mehr beim Training, wie eigentlich für Freitag schon geplant, dabei. Morgens wurde mit dem Präventionszirkel begonnen und anschließend ging es in das Kooperationsspiel mit dem Kreisläufer gegen verschiedene Deckungsformationen. Für einige war dies ein neues Umfeld und für andere die Auffrischung längst vergangenen Wissens. Mittags rollte dann der Vereinsvorsitzende mit seinem Pickup vor, um die hungrigen SportlerInnen mit seinen Kochkünsten zu beglücken. In der notwendigen Pause hat man sich über die verschiedensten Themen ausgetauscht - egal wer mit wem: Jung mit alt, Damen mit Herren, A-Jugendliche mit Trainern und dem Vorstand.

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Am Nachmittag ging es unter anderem um die Aufnahme der erlernten Inhalte, allerdings waren schon viele sehr erschöpft. Zum Einklang fand das Mentaltraining statt. Anschließend wurde mit Tempogegenstößen fortgesetzt, allerdings gelang der eine oder andere Pass dann doch nicht mehr so wie geplant. Nichtsdestotrotz galt es alle Muskeln zu reaktivieren für die letzten Einheiten, die unter anderem einen Fitness- und Kraftanteil beinhalteten, zu mobilisieren.

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Nur ein Schelm denkt etwas böses. Durch dieses Teambuildingmaßnahme sind die müden Knochen erst einmal wieder geweckt - und das macht viel Spaß und Laune. Außerdem versuchten die Herren der Schöpfung genauso elegant wie die Damen zu sein.

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Am Sonntag, den 06.01.2019 wurde dann die weiblichen und männlichen Jugendmannschaften in die Halle gebeten. Es ist toll zu sehen, dass so viele Kids die Halle stürmten, um sich sportlich zu verbessern und zu verausgaben. Als besonderes Highlight haben wir einen weiteren hochkarätigen Trainer zu Gast von der 1. Herren des ATSV Habenhausen, Matthias Ruckh. Für die sportliche Entwicklung in unserer Region ist es toll, dass sich die großen Namen um die kleineren Vereine kümmern. Genau diese Zusammenarbeit fördert den Handballsport und zeigt, dass wir trotz aller Wettkämpfe einen Sport und zwar den Handballsport lieben und leben. Für die jungen Talente hieß das aber auch, dass sie sich richtig reinhängen mussten und das taten Sie auch. So wurde im Trainingsblock I sehr viel im individualtaktischen Bereich gearbeitet und manch einer musste lernen, dass es nicht nur etwas rumdaddeln ist.

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Im zweiten Trainingsblock hatten die Mädels und Jungs sehr viel Spaß unter anderem beim Mentaltraining. Hier wurde vorrangig Teamarbeit gefordert. Die eine bzw. der andere ist hierbei richtig aufgeblüht. Erstaunlich wie gut sich unsere Talente untereinander ergänzen, helfen und unterstützen. Es ist toll zu beobachten, wenn man sieht wie Hürden abgebaut werden und die Youngsters ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 

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Natürlich gab es auch physische Pausen, die genutzt wurden, um eine neue Aufgabe/Übung zu erläutern oder auch taktisch etwas zu vermitteln. Hier wurde aber stets darauf geachtet, dass niemand sich zu lange ausruhen musste, denn jeder war heiß auf die nächste Herausforderung und so mussten jeder sich auch entsprechend der individuellen körperlichen Verfassung anstrengenden Stabilisierungs- und Kräftigungsübungen stellen.

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Zu guter Letzt wurde sich noch in handballerischer Wettkampfnatur gemessen und trotz aller Belastung bewiesen, was sie oder er im Laufe des Tages alles gelernt hat. 

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Am Sonntag wurde dann noch eine Torwarteinheit eingebaut, um vielleicht die eine oder andere Überraschung zu entdecken. Sogar die Torfrau der Damen, die sich schon durch die vorangegangen zwei Tage verausgabt hat und jeden Muskel spürte, kam noch einmal zu einer letzten Einheit in die Halle, gefolgt von der einen und anderen Unterstützung. Währenddessen hat sich die 1. Herren auswärts zum Testspiel gegen den zwei Klassen über ihnen spielenden Landesligisten SVGO Bremen aufgemacht. Auch hier sah man vielen an, dass sie schon von ziemlich viel Muskelkater geplagt wurden. Nichtsdestotrotz haben sie sich noch einmal mit Kampfgeist in das Spiel gestürtzt. Am Ende verlor das Team um Martin Behrens mit 33:29. "Wir haben viele einfach Chancen liegen gelassen, was der intensiven Belastung geschuldet war. Ich bin dennoch zufrieden, dass wir hier eine gute Leistung abgeliefert haben", so der Headcoach nach dem Testspiel. Carsten zeigte sich erfreut über die tolle Weiterentwicklung insbesondere von Lasse Böttcher am Kreis, der zukünftig Torben Albers hier tatkräftig unterstützen kann. Außerdem wurde Finn Loel integriert, der sich eigentlich auf eine Prüfung vorbereiten musste und Christian Link vom TV Lillienthal, der sich einmal anschauen wollte, wie der HV Grasberg arbeitet.

Aus der Sicht des Vorstands, insbesondere der sportlichen Leitung des Handballvereins ist es ein voller Erfolg. Es wurde viel Schweiß vergossen, gab nur kleiner Blessuren (diese gehören einfach zum Handball) und der Spaß stand ebenfalls auf dem Plan. In diesem Sinne freuen wir uns auf noch weitere tolle Spiele im Jahr 2019.