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Am Sonntag, den 20.08.2017 traf sich die A-Jugend des HV Grasberg 2010 um 09:30 Uhr zu einem anstrengend werdenden Trainingstag inklusive einem Testspiel gegen die Handballspielgemeinschaft Phoenix, die in der Grasberger Grundschulsporthalle zu Gast war.

Bevor das Team um Chef-Coach Martin Behrens und Co-Trainer Carsten Buschmann allerdings in das Testspiel startete, gab es bis um 14:00 Uhr einige stärkende und fordernde Trainingseinheiten. Das Ziel war die Kräftigung und Stabilisation zu schulen, wobei sich die Trainer einiges Einfallen ließen, um uns aus der Reserve zu locken. Zudem sollten wir koordinativ auf Vordermann gebracht werden und unsere Ausdauer ausbauen. Nachdem alle schon einige Stunden des Trainings hinter uns hatten, trafen gegen 13:15 Uhr die Gäste ein. Für das Spiel waren die Ziele klar definiert: Nicht aufgeben, um jeden Ball fighten, den Gegner früh stören und vielleicht auch das eine oder andere Zeichen setzen zu können. Gespielt wurden dreimal 20 Minuten.

Zu Beginn der Partie konnte sich das Team um den Chef-Coach noch mit den Spielern des Gegners messen. Jeder ging konzentriert an das Spiel heran und das, obwohl das Gästeteam größtenteils im Durchschnitt zwei Jahre älter war. Zum Ende des ersten Drittels zeigte sich dann aber doch, dass es noch einige Defizite gab. In einigen Situationen sind einfache Fehler geschehen, die der Gegner gnadenlos ausnutzte. Die Abwehr verlor an Stabilität und so setzten sich die Männer der HSG Phoenix etwas ab.

Nach der kurzen ersten Pause waren die Kräfte wieder etwas zurückgekehrt und die Jungs der m.A-Jugend des HVGs wollten im zweiten Abschnitt ein paar Tore gutmachen. Es gab einige gute Aktionen, dann fehlte aber teilweise der letzte Wille und das nötige Glück im Abschluss. So konnte Phoenix sden Abstand nicht nur halten, sondern baute diesen sogar noch weiter aus.

In der zweiten Pause und vor dem dritten Spielabschnitt gab es von den Trainern eine deutlich und klare Ansage, indem schon so gut wie verlorenem Spiel. "Es ging nicht darum zu gewinnen oder alles perfekt zu machen, aber jeder soll voll bei der Sache sein, an seine Grenzen gehen und alle Kräfte mobilisieren", so Carsten Buschmann, der das Spiel mit Sven Schröder pfiff. Tatsächlich funktionierte die 3:2:1-Abwehrformation der Grasberger wesentlich besser und immer wurde der Spielfluss der Gäste gestört. Trotz allem knachte die HSG die 40-Tore-Marke und gewann das Spiel souverän. Das Spiel endete mit einem 40:17 für die Gäste. "Ich und ich hoffe auch alle anderen haben heute einiges im Spiel dazugelernt", äußerte sich Lars Schumacher nach dem Spiel. Als sportliche Verlierer bedankten sich die Jungs bei der Gastmannschaft, die nun wieder den Weg nach Hause antrat. Martin Behrens resümierte nach dem Spiiel, dass erkennbar war, dass das Grasberger Team noch nicht richtig zusammenspielt und sich erst finden muss. Es seien erhebliche Unsicherheiten zu erkennen und auch die Absprachen sind ausbaufähig.

Nach dem Spiel gab es eine kurze 30 minütige Pause bis dann die letzten Einheit über 90 Minuten gestartet wurde. Erst um 17:00 Uhr wurden die Jungs von den Trainern erlöst. "Insgesamt war es ein sehr kräftezehrender aber auch effektiver Sonntag, der mich an meine Leistungsgrenze brachte. Ich möchte jetzt nur noch duschen, ab nach Hause und mich ausruhen", so die Aussage von Mathis Iwen.