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Am späten Sonntag Nachmittag waren unsere Damen zu Gast beim Polizei SV. Auch zu diesem Spiel mussten die HVG-Mädels ohne ihren Hahn im Korb und Trainer Nico Schnakenberg in den Kampf ziehen.
Wenn man Kathleen fragt, wie sie das Spiel in drei Worten beschreiben würde, dann bekommt die schlichte Antwort: "Außergewöhnlich, interessant & emotional-aufregend!" Es wird deutlich, dass es kein Spiel für schwache Nerven ist.

Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten in der 1. Halbzeit fanden die Mädels des HV Grasberg dann schließlich doch ins Spiel und konnten durch gut herausgespielte sowie Torchancen die vorherigen Fehler in der Abwehr wieder gutmachen. Von nun an war die Abwehr wacher, stärker und somit auch effektiver. Auch vorne gelang es nun die gegnerische Abwehr so zurecht zu spielen, dass die Gäste von guten Positionen auf das Tor werfen und den Ball ins Eckige befördern zu können. Trotz ein paar nicht so ganz verständlichen Entscheidungen vom Spielleiter war es eine relativ ausgeglichene 1. Halbzeit, in welcher die Grasberger besonders durch Schnelligkeit punkten konnten und somit mit einem Spielstand von 10 : 10 in die Halbzeitpause gingen.

In der zweiten Hälfte waren die Damen von Anfang an wach und ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, sodass diese erst einmal in Führung gehen konnten. Es gelang den Frauen vorne einige gute Chancen zu erarbeiten und zu verwandeln, zudem standen diese in der Abwehr und auch Torfrau Alke stellte ihr Können in brenzligen Situation immer wieder unter Beweis. Das passte den Gegnern so gar nicht in den Kram und das Fass fing an zu brodeln. Daraus folgend setzte der Polizei SV dann alles daran wieder aufzuholen, was Ihnen durch viele von uns verschenkte Chancen vorne im Angriff, der Tatsache, dass wir die Spielmacherin der Gegner einfach nicht in den Griff bekommen konnten sowie durch strafbedingte Unterzahlspiele, welche die Gegner in ihrem Angriff nutzten, auch gelang.

Letzendlich konnte der Polizei SV daraus resultierend in Führung gehen und mussten zwangsläufig einen Endstand von 20 zu 17 nicht ganz freiwillig in Kauf nehmen.

Tatsache ist, dass es gewiss nicht das letzte Spiel gegen den Polizei SV war, denn man trifft sich schließlich immer mehr als einmal in der Saison, sodass sich die Damen auf die erneute Begegnung mit den Bremern freuen. In der Hoffnung, dass nicht so viele negative Einflüsse das Spiel bestimmen und der Spielleiter, oder auch Schiedsrichter genannt, seinem Job alle Ehre macht wird. Also Kopf hoch und nach vorne schauen.

Gespielt haben: Alke TW, Imke, Anika (3), Silke (heute zusätzlich Trainierin), Iris (6), Lea (1), Katja (1), Jessica (2), Anneke (1), Siri, Meike (1) und Kathleen (2)