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Am Samstag Abend spielte die 1. Herren endlich mal wieder. Nach nun drei Wochen Zwangsspielpause musste die erste Vertretung des  Handballverein Grasbergs gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ran. Im Hinspiel war die Partie recht eng und entschied sich erst in den Letzten 12 Minuten. Dieses Mal muss eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen sein, insbesondere wenn man um die Meisterschaft mitspielen möchte.

HSG 25032017

Die Grasberger Herren traten zwar nicht vollzählig an, dennoch in guter Besetzung. Bei den Hausherren sah das schon anders aus. Die HSG musste auf einige Reservisten zurückgreifen, da der Kader sonst sehr überschaubar gewesen wäre.

Trainer Jürgen Stanek von HVG-Herren erwartet mehr Disziplin, auch schon In der Anfangsphase. Trotz der langen Spielpause erwartet er von seinen Schützlingen, dass diese die Favoritenrolle annehmen und so auch auftreten. Die Grasberger starteten mit einer 3:2:1-Variante, um den Gegner direkt unter Druck zu setzen. Dies gelang auch hervorragend. Die Handballspielgemeinschaft agierte sehr nervös und wusste nicht so recht etwas mit dem Ball anzufangen. So erzielte Martin Behrens durch eine schnelle Balleroberung das eins zu null. Auch der nächste Ball wurde abgefangen, aber nicht verwandelt, sodass die Heimmannschaft das letzte Mal ein unentschieden herstellen konnte. Anschließend dominierten die Gäste das Spiel und zogen auf 1 zu 5 davon. Immer wieder gelang den Grasbergern  durch Ballgewinne einfache Tore. Dennoch hätten auch ein paar mehr fallen können, denn es wurden auch mehrere Bälle zu leicht vergeben. In der 21 Spielminute war der Vorsprung inzwischen auf zehn Tore angewachsen beim Stand von 6:16. Es war schwer die Konzentration aufrecht erhalten, allerdings konnte der HVG sich bis zur Halbzeitpause auf 12:24 absetzen. Zu diesem Zeitpunkt war schon recht deutlich, dass Schwanewede nichts brauchbares erzielen werden.

In der Pause wurden einige Schwachstellen angesprochen. Denn trotz dem deutlichen Vorsprung gab es einige Unstimmigkeiten imAbwehrverband. Des Weiteren sollten Inhalte aus dem Training geübt werden. Außerdem gab Chefcoach Jürgen Stanek vor, dass man in Halbzeitzwei maximal 10 Tore noch kassieren dürfte und mindestens 20 Tore Differenz mitnehmen musste. Das Bild nach Wiederanpfiff änderte sich nicht.Spielerisch und fitter waren die Gäste und so konnten diese sich bis zur 43 Minute auf 14:31 absetzen. Auch das Team-Time-Out der Gastgeberänderte nichts. Es wurde weiterhin viel Druck ausgeübt und die Abwehr wurde immer stabiler, was aber auch an dem ungleichen Kräfteverhältnislag. Am Ende war es für die Truppe um Jürgen Stanek ein Start-Ziel-Sieg beim Endstand von 21:47. „Es ist immer schwierig, wenn man so dominant ist, die Konzentration über 60 Minuten hochzuhalten. Heute haben wir gezeigt, dass wir zurecht zu den Topmannschaften der Liga gehören“, so erkennt Trainer Stanek die Leistung seiner Schützlinge an. Inzwischen kommen die Grasberger derMeisterschaft immer näher. Sollte der HVG die nächsten beiden Partien gewinnen, dann können diese vorzeitig die Meisterschaft eintüten. Alsnächstes muss der HVG zuhause gegen Lesum/St. Magnus ran.

Gespielt haben:
Maik Wigger TW (6 Paraden), Sven Schröder (15/7), Mathis Iwen (3), Carsten Buschmann (4), Andreas Koppen (5), Nico Schnaars (9), Lennart Iwen (3), Cord Radeke (3), Martin Behrens (5)