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Am Samstag Abend, den 1. April 2017 um 18:00h empfängt der ersatzgeschwächte HV Grasberg  die HSG Lesum/St. Magnus II. Die Grasberger könnten mit einem Sieg einen weiteren Meilenstein zur Meisterschaft in der Bremenliga hinlegen. Die HSG wollte dies den Gastgebern aber nicht einfach machen und reisten mit vollbesetztem Kader von 14 Spielern an. Für das letzte Heimspiel der Grasberger haben diese ihre Vereins-Musikkanone Christoph Meyer reaktiviert, der die Jungs mit super Stimmung einheizte.

 

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Alle waren heiß auf das Spiel und wollten hier nichts anbrennen lassen. Den Anwurf bekamen die Lesumer. Aufgrund drei fehlender Stammkräfte aus dem HVG-Kader stellte Jürgen Stanek sein Team auf eine 6:0-Abwehr ein. Den ersten und einzigen Führungstreffer markierte die HSG im ersten Angriff. Danach legte der HVG nach und das mit einem konsequenten 4:0-Lauf, sodass es nach 6 Spielminuten 4:1 stand. Man merkte den Gastgebern die fehlenden Stammkräfte nicht an, denn die machten ordentlich Druck. Hier war auch schon klar, dass die Hausherren sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten und bauten ihre Führung über ein 9:4 auf 12:6 und 15:8 aus. Die Gäste hatten sichtlich Probleme mit dem schnellen Spiel des HVGs. Das Durchtauschen der HSG brachte die notwendige Ruhe und so kamen die Gäste in der 24 Spielminute auf 16:11 heran. Nach der kurzen Schwächephase fing sich das Team um Trainer Stanek und so wurde der Abstand wieder auf 19:12 bis zu Halbzeitpause aufgebaut.

 

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In der Pause wurden viele Kleinigkeiten angesprochen und das Ziel definiert, um die Motivation hochzuhalten. Nach dem Seitenwechsel brannte jeder darauf zu zeigen, dass die aus dem Kreis Osterholz kommenden Grasberger der beste Anwärter auf den Thron der Bremenliga sind. So setzten sich der HVG immer wieder mit schönen Aktionen in Szene und wurden von den Fans mit lautstarkem Applaus bejubelt. Über ein 23:12 auf 28:14 zeigte schon, dass für die HSG hier nichts holen ist. Immer wenn die Abwehr mal Löcher aufwies, stand da noch Maik Wiggers. „Ich weiß nicht, was wir mit Maik machen, aber er macht es den Gegnern unglaublich schwer“, freute sich Spielertrainer Carsten Buschmann über seinen Hintermann. Immerhin pariert der gute Kerl im Durchschnitt drei von vier 7-Metern in jedem Spiel. In der 54 Spielminute beim Stand von 34:17 rüttelte der Gästecoach noch einmal sein Team wach, denn er wollte keine 20 Tore Differenz, geschweige denn 40 Treffer kassieren. Soweit sollte es dann auch nicht kommen. Trotzdem stand es am Ende 38:19 für den HV Grasberg. Es gab zwar harte und vielleicht auch unnötige Fouls, dennoch war es im Gesamten ein sehr faires Spiel.

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„Einem Spieler möchte ich auf diesem Wege eine tolle und vor allem sportliche Zukunft  wünschen. Denn Pablo Menet hat heute sein letztes Spiel für uns bestritten. Er findet nicht mehr die Zeit, um weiter dabei sein zu können. Ich bedanke mich im Namen der Mannschaft für viele lustige und sportliche Momente“, bedankt sich Spielertrainer Carsten Buschmann abschließend mit diesen Worten.

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Sollten die Grasberger im Derby gegen den TV Lilienthal siegen, dann wäre die Meisterschaft vorzeitig entschieden. Momentan stehen die Chancen sehr gut. „Mein Job heute war sichtlich einfach - ich brauchte mich nicht wirklich einmischen. Die Männer regelt das von ganz alleine“, meinte HVG-Coach Stanek nach dem Spiel.

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Gespielt haben:

Maik Wiggers TW (4 gehaltene Siebenmeter), Pablo Menet, Torben Albers (3), Sven Schröder (11/3), Mathis Iwen (1), Carsten Buschmann (2), Andreas Koppen (6), Lennart Iwen (1), Michel Richter, Martin Behrens (14)

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