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Am Samstag Abend trat die 1. Herren des HVGs auswärts beim TV Lilienthal an. Der HVG trat im Derby gegen den TV Lilienthal in ungewohnter Besetzung an. Die Rückraumstammkräfte Martin Behrens und Nico Schnaars mussten krankheits- bzw. verletzungsbedingt auf der Bank Platz nehmen. Dafür rückte Jan-Niklas Schröder aus Berlin an sowie Lasse Böttcher, der sein Debüt als Nachwuchsspieler aus der eigenen männlichen A-Jugend gab.

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Wie immer kamen die Grasberger schlecht ins Spiel und obwohl der TV Lilienthal ebenfalls unterbesetzt antrat, waren diese sofort hellwach und übernahmen die Spielkontrolle. In den ersten Minuten lief beim HVG nichts zusammen und so konnte der TVL einen 4:0-Lauf hinlegen. Erst in der 7. Spielminute konnte das Team um Jürgen Stanek den ersten Treffer markieren. In der 19 Spielminute stand es dann auch 6:1 für die Lilienthaler. Das spricht auch nicht gerade für den Angriff aus Lilienthal, aber noch weniger für die Grasberger. Diese wollten nicht so recht in Schwung kommen. Die Abwehrreihe des HVG wurde von Teamchef Stanek im Team-Time-Out von einer 3:2:1 auf 6:0 umgestellt, obwohl es nicht an der Abwehrarbeit lag. Durch die Umstellung bekamen der Tabellenführer einen besseren Zugriff auf das Spiel und legte mit einem 4:0-Lauf nach, sodass Lilienthal Coach Wendler beim Stand von 6:5 sein Time-Out einsetzte. Dennoch lief es nun wesentlich besser für die Gastmannschaft und erzielten in der 26 Spielminute erstmals den Führungstreffer zum 7:8. Die Seiten wurden beim Stand 9:10 gewechselt.

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Sven am Limit

In der 2. Hälfte war es nun ein ausgeglichenes Spiel bis zum 17:17, wobei der Tabellenführer immer mit einem Tor in Führung lag. In der 54. Spielminute wurde von Jürgen Stanek noch einmal eine Auszeit genommen, damit der HVG sich entscheidend absetzen konnte. Zu dieser Zeit spielte Sven schon am Limit und plagte sich mit Krämfen. Der TV Lilienthal hatte in diese Phase sich nicht richtig eingestellt und der HVG konnte sich mit 18:21 absetzen. Diese Tordifferenz wurde dann auch über die Ziellinie gebracht. Insgesamt ist festzuhalten, dass der TV Lilienthal den Nachbarn nicht den Titel zur Meisterschaft schenken wollte. „Es war ein harter Arbeitssieg, der uns unter dieser Spielerkonstellation alles abverlangte“, so Nico Schnakenberg nach dem Spiel. Für den HVG geht es nun am letzten Spieltag zum Tabellenzweiten nach Delmenhorst. Diesen können jetzt weder Meister werden, noch die Vizemeisterschaft entrissen werden. Jürgen Stanek meinte überglücklich: "Wir haben eine außergewöhnliche Saison gespielt und das Torverhältnis drückt dies auch eindrucksvoll aus!"

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Das Team: "Wir danken allen Fans für diese unglaublich tolle Saison und eure Unterstützung! Wir sind ein Verein, eine Gemeinschaft, die Familie!"

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Gespielt haben:
Pascal Blöthe TW (6 Paraden/1 gehaltenen 7-Meter), Maik Wiggers TW (4 Paraden), Torben Albers (4/2), Sven Schröder (4/1), Mathis Iwen (3), Mathis Thoden (3), Carsten Buschmann (1), Lennart Iwen (1), Jan-Niklas Schröder (4), Cord Radeke (1), Lasse Böttcher (1)