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Mit 6:2 Punkten und dem 5. Tabellenplatz ist der SV Werder Bremen zu Gast beim punktgleichen aber in der Tordifferenz vorausliegenden HV Grasberg. Nach zuletzt einer deutlichen Niederlage des SVW beim Tabellenzweiten, der Spielgemeinschaft aus Arbergen-Mahndorf, war Werder um Wiedergutmachung bemüht. Dabei spielten sie bei dem zuletzt starken HVG im direkten Duell um das obere Tabellendrittel, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren.

Zu Beginn der Auseinandersetzung schafften es die Gäste gut ins Spiel zu finden, doch kamen die Grasberger im Verlauf durch eine starke 3:2:1-Abwehr immer besser in die Partie und setzten sich nach gut 20 Minuten mit einer komfortablen Acht-Tore-Führung ab. Diesen Vorsprung konnten die Grasberger allerdings nicht bis zur Halbzeit halten. Werder zeigte Biss und überspielte ein ums andere Mal die - in dieser Phase - zu passive Grasberger Abwehr. So ging es mit 16:15 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschafften ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis dem SV Werder in der 39 Spielminute der Ausgleich gelang. In der Folge erstarkten die Hausherren wieder und schafften es über die nächsten zehn Minuten elf Tore zu erzielen und gleichzeitig nur drei Tore zu kassieren. Damit war dem Gast der Zahn gezogen und Grasberg baute seine Führung kontinuierlich bis zum Endstand von 40:29 aus.

In einem zu weiten Teilen ausgeglichenem Spiel setzten sich die Hausherren am Ende in einem spannenden Handballspiel gegen den direkten Tabellennachbarn durch. "Es ist schön zu sehen, dass die Abläufe der jungen Grasberger sich immer besser aufeinander  abstimmen", so der Co-Trainer Stanek. Das deutliche Ergebnis täuscht allerdings darüber hinweg, dass das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide stand. Martin Behrens hatte seine eigene Meinung zu den 20 schlechten Minuten: "Es kann nicht sein, dass wir jegliche Kontrolle über das Spiel abgeben. Wenn jemand sich über wen auch immer beschweren darf, dann ich! Die einfachen Fehler dürfen nicht passieren." In der ansonsten sehr fairen Auseinandersetzung fährt der HV Grasberg jedoch verdient einen klaren Arbeitssieg ein und kann sogar am Ende die Tordifferenz noch verbessern.

Es spielten: Maik Wiggers TW (9 Paraden), Nils Täschler TW (4 Paraden), Torben Albers (3/2), Mathis Thoden (2/1), Nils Hansel (2), Sebastian Vetter (1), Eike Wolters (2), Nico Schnaars (14), Carsten Buschmann (4), Lennart Iwen (noch angeschlagen vom letzten Spiel), Henning Hilbert (extra aus Göttingen angereist - großes Lob und einen großen Dank), Chris Ohlrogge (12), Lasse Böttcher
Gecoacht wurde die Mannschaft vom Teamchef Martin Behrens unterstützt vom Co-Trainer.