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Am späten Sonntagnachmittag, den 28.04.2019 durfte die 1. Herren in der Bremenliga sein vorletztes reguläres Ligaspiel absolvieren. Die lange Spielpause durch die zwei ausgefallenen Spiele der nicht angetretenen Gegner sollte nun ein Ende haben.

Der HVG ist als hoher Favorit der Partie gehandelt. Dementsprechend starteten die Gäste mit einer stabilen 3:2:1-Formation. Bis zur 10 Spielminute setzten sich die Grasberger auf 9:2 ab. Der Erfahrungsunterschied der sehr jungen Truppe um Spielertrainer René Tants war ausschlaggebend, weshalb die HSG sich schwer tat. Beim Stand von 7:23 wurden die Seiten gewechselt.

In Halbzeit zwei war deutlich, wer als Sieger vom Platz gehen wird. Spielertrainer Carsten Buschmann bewundert an der HSG, wie sich verkauft haben. „Dieses junge Team hat Potenzial. Sie haben gekämpft und einige gute Aktionen gehabt. Mit etwas mehr Erfahrung werden sie sich in der Bremenliga solide platzieren können und später wieder oben angreifen können“, ist Buschmann überzeugt. Nichtsdestotrotz hat Teamcoach Martin Behrens dem Team weitere Aufgaben mitgegeben, um sich auf mögliche Relegationsspiele um den Aufstieg vorzubereiten. So wurde ab der 40. Spielminute durchgewechselt, um weitere Optionen für die Zukunft zu haben. „Ein dominanter Sieg ist natürlich toll, hilft aber weder uns noch der jungen HSG um sich weiter zu entwickeln“, so Buschmann. Er hätte sich gewünscht, dass man den Spielern noch mehr Aufgaben gestellt hätte. Es sei zwar toll, dass Chris und Nico zusammen 30 Tore werfen, bringt dem HVG letztendlich in einer möglichen Relegation jedoch nichts. Insbesondere, weil doch einige klare Chancen nicht verwertet wurden.“ Am Ende siegte der Favorit jedoch mit 12:48.

„Nun müssen wir noch gegen VSK gewinnen, damit wir den Meistertitel holen können“, freute sich Nico Schnaars nach dem Spiel. "Wir hatten die Halle voll im Griff - unser Fans sind einfach geil", strahlte Sebastian über beide Ohren. Er trug 7 Treffer zum Sieg der Grasbeger bei.

Gespielt haben: Maik Wiggers TW (6 Paraden), Torben Albers (3), Mathis Thoden (1), Nils Hansel (2), Sebastian Vetter (7), Nico Schnaars (16), Carsten Buschmann (2), Michel Richter, Chris Ole Ohlrogge (14), Lasse Böttcher (3) Betreut wurde das Team von Martin Behrens